Fermania macht Fermentieren zuhause einfach. Im Shop gibt es Starter-Sets für Wasserkefir und Kombucha, Bio-Sauerteig, Vitalpilze und Superfoods, dazu ein Magazin mit Anleitungen und Rezepten, mit denen auch Einsteiger sofort loslegen können. Die Kunden bewerten Fermania mit 4,57 von 5 Sternen, und wer bestellt, kann die Produkte 30 Tage lang ohne Risiko ausprobieren.
Fermania hieß früher Curly Superfood. Angefangen hat unsere Zusammenarbeit noch im alten WooCommerce-Shop, der mit Divi gebaut war. Ich sollte dort aufräumen, den Shop fürs Handy optimieren und Fehler beheben. Danach haben wir gemeinsam verglichen, ob der Shop bei WooCommerce bleibt oder zu Shopware oder Shopify wechselt. Ich habe das Team dabei beraten, entschieden haben wir uns für Shopify. Der neue Shop ist gleich unter dem neuen Namen gestartet. Ich habe das Rebranding begleitet, den Designer vermittelt, den Shop mit dem Team aufgebaut, und ich bin bis heute dabei.
Ausgangslage
Der alte Shop lief auf WooCommerce und war mit Divi gebaut. Er lud langsam, wirkte optisch in die Jahre gekommen, und im Alltag hakte es an vielen kleinen Stellen. Dazu kamen ständig Plugin- und Sicherheitsupdates. Den Produkten wurde der Shop nicht mehr gerecht.


Der neue Shop sollte schnell sein und sich vom Team selbst pflegen lassen. Kundenkonten, Bewertungen und die über Jahre gesammelten Google-Platzierungen durften beim Umzug nicht verloren gehen.
Lösung
Alle Kundenkonten und Produktbewertungen sind mit umgezogen, die Produkte habe ich per Skript aus WooCommerce übernommen. Das Magazin mit über 150 Artikeln und Rezepten lebt im neuen Shop weiter.


Als Basis dient ein Shopify-Theme, das ich zum Fermania-Theme ausgebaut habe. Es gibt Rezeptseiten mit Inhaltsverzeichnis, Produkt-Bundles, passende Zusatzprodukte direkt auf der Produktseite und Landingpages für das Partnerprogramm.


Viele dieser Funktionen gibt es bei Shopify nur als App mit Monatsgebühr. Wo es sich gelohnt hat, habe ich sie direkt ins Theme gebaut. Die FAQ hat zum Beispiel eine eigene Suche, die beim Tippen Fragen und Antworten durchsucht, und die Partner-Landingpages kann das Team im Theme-Editor selbst zusammenstellen.








Was schwierig war
Die Produkte sollten im neuen Shop exakt so aussehen wie vorher, mit allen Beschreibungen. Die Texte steckten im alten Shop aber voller Divi-Bausteine, die Shopify nicht versteht. Jede Beschreibung musste davon bereinigt werden, ohne dass Inhalt verloren geht. Dieser Schritt war der aufwendigste des ganzen Umzugs.
Dazu kamen die alten Adressen. Der Shop hatte über die Jahre Links aus mehreren Systemen gesammelt, ein Teil stammte noch aus der Zeit vor WooCommerce. Über 140 davon liefen nach dem Umzug ins Leere. Ich habe ein Skript geschrieben, das jede alte Adresse mit den neuen Seiten vergleicht und die passende vorschlägt, damit Links und Google-Platzierungen erhalten bleiben.
Auch die Nährwerttabellen steckten als HTML mitten in den Produkttexten und mussten erst in ein sauberes Format, bevor Shopify sie sauber darstellen konnte.
Ergebnis
Der Shop tritt heute so auf, wie es zu den Produkten passt, lädt schneller als der alte WooCommerce-Shop, und das Team pflegt ihn selbst. Beim Umzug ist kein Kundenkonto und keine Bewertung verloren gegangen. Weil vieles direkt im Theme steckt, fallen weniger App-Gebühren an.
Für alles Technische hat Fermania mit mir einen festen Ansprechpartner, der auch kurzfristig ans Telefon geht. Neue Funktionen und Ideen kommen laufend dazu.


